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 Betreff des Beitrags: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 18. Jul 2010, 22:17 
Botenjunge
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Das Büro des Rektors

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Die Büros des Rektors ist bis auf individuelle Dekorationsgegenständen gleich gestaltet, wie das der Oberhäupter auch.

Zuerst gelangt man in einem Vorraum, in welchem man von einem vom Rektor auserwählten Assistenten empfangen wird. Dieser entscheidet dann, ob das Anliegen dringend genug ist, um bis zum Rektor vorgelassen zu werden.
Der Vorraum ist relativ schlicht gehalten. Es befinden sich lediglich ein großer Schreibtisch, mehrere Stühle und Regale darin. In diesen Stapeln sich zumeist verschiedenste Schriftrollen, Pergamente und Bücher, welche für den Assistenten von Nöten sind.

Das Büro des Rektors ist etwas aufwendiger eingerichtet. Die Sitzgarnituren sind mit wertvollen Stoffen überzogen und der Schreibtisch und die Regale sind aus teurem Holz. In den Holzgriffen der Laden sind mit filigraner Kleinarbeit das Incal der Gilde eingearbeitet. Um einen guten Kontrast zu erzielen wurde dies mit hellerem Holz gemacht.
Vor den Fenstern befinden sich Blenden, welche auch mit dem Incal der Gilde überzogen sind und dafür sorgen, dass man nicht ungewollt beobachtet wird aber dennoch genug Licht herein lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 27. Okt 2010, 17:01 
Magier der Alchemie
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27. Tag des 10. Monats 714 nach Urdon
Spät Abends

Dunkelheit. Nicht als Dunkelheit ausserhalb des Fensters. Natürlich war um diese Uhrzeit auch nichts anderes zu erwarten, denn jeder halbwegs vernünftige Magier lag schon seit Stunden in seiner Schlafstadt. Doch wenn man jemals etwas nicht von dem jungen Rektor behaupten konnte, dann dass das er vernünftig wäre. Tief in Gedanken versunken saß er an seinem Schreibtisch – der Raum nur spärlich von ein paar Lichtkugeln erhellt, denn nach der Stundenlangen Arbeit stach ihm das Licht in den Augen. Doch das hinderte Sheedan keineswegs daran weiter zu machen. Es gab schließlich genug zutun, und das erledigte sich auch an einem Tag an dem sonst alle Anderen frei hatten, nicht von selbst. Wie schön waren doch die Zeiten als er noch ein Novize war!

Geregelte Arbeitszeiten, feste Pläne und sogar Freizeit. Heute hatte er zwar auch Pläne, doch ließen diese kaum Freizeit zu und von festen Arbeitszeiten konnte er nur träumen. Immer gab es etwas zutun – die Gilde war schließlich groß und er als Rektor für vieles, wirklich vieles, zuständig.
Sogar seine ehemalige Assistentin hatte schon vor Wochen aufgegeben und sich endgültig zur Ruhe gesetzt. Nicht, das er es ihr nicht gönnen würde, aber nun war Sheedan vollkommen auf sich alleine gestellt. Niemand „bewachte“ mehr das Vorzimmer und somit blieb seine Türe für jeden offen. Ein seufzen entrang sich den zerbissenen Lippen – eine leidliche Angewohnheit, doch jedes mal, wenn der Dunkelhaarig die Bücher kontrollierte, kaute er beinahe hingebungsvoll auf seiner Unterlippe herum. Wirklich lästig. Doch noch lästiger waren die Papierstapel, welche sich immer noch auf seinem Schreibtisch türmten. Es würde bestimmt noch die restliche Nacht dauern bis sie alle bearbeitet waren.

Ausser dem leicht kratzenden Geräusch einer Feder auf Pergament und einem gelegentlichen leisen seufzen durchbrach kaum etwas die Stille des Büros. Manchmal fragte sich der Blonde warum er überhaupt ein Quartier besaß. Er konnte durchaus auch gleich hier schlafen! Das würde ihm wenigstens den Weg sparen. Ein leises Grummeln ließ ihn hochfahren. Da! Noch einmal. Irritiert sah er sich im Raum um, bis ihm gewahr wurde, dass es sein eigener Magen war. Die letzte Mahlzeit musste schon Stunden zurück liegen, doch Appetit hatte er keinen. Für Sheedan waren die Bücher auf jeden Fall wichtiger wie eine verpasste Mahlzeit, die ihm ohnehin nur wieder im Magen gelegen hätte. Mit vollem Magen konnte man nicht denken. Man wurde müde. Wer müde war, arbeitete nicht richtig und haargenau das wollte er nun tun - Arbeiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 27. Okt 2010, 18:46 
Magier der Heilkunst
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Es war schon spät, doch Talren hatte beschlossen nun doch noch etwas durch die Gänge der Gilde zu wandern. Die meisten Magier waren um die Uhrzeit schon in ihren Quartieren, der eine oder andere war eventuell noch im Abendsaal auf zu finden. Ein kurzes Lachen entfuhr dem Heiler als er daran dachte, dass eigentlich nur so vereinsamte Seelen wie er um die Uhrzeit durch die Gänge streifte. Seit seiner Novizenzeit hatten seine Gewohnheit gewesen manchmal spät durch die Gänge zu streifen. Das Gefühl, die Spannung die er damals gehabt hatte weil er nicht erwischt werden wollte war aber war mit der Zeit verflogen. So lief Talren gedankenverloren durch die Gänge und kümmerte sich nicht wirklich um seine Gegend.

Als der Magier scheinbar seine Gegend wieder wahrnahm, erkannte er zwei Dinge: Er war im Flur wo das Büro des Rektors war und in eben diesem Zimmer brannte noch Licht. Schien so als ob der liebe Lord Sheedan noch auf war. Er hatte sich mit dem Mann mitterweile öfters unterhalten und ab und an setzten sie sich zusammen und plauderten. Meistens über die Belänge der Gilde oder über die verschiedenen Ländern in denen sie beide bereits gewesen waren. Zumindest wenn es ihm gelang, den Rektor einmal aus seiner Arbeit zu reißen. Er hoffte, dass das Verhältnis von ihnen beiden sich mit der Zeit verbessern würden, und sie vielleicht so etwas wie eine Freundschaft aufbauen würden.
Erstaunt hielt der Heiler inne. Den Gedanken an Freundschaft..hatte er lange nicht mehr in seinen Kopf kommen lassen... scheinbar bewirkte die Gilde mitterweile die einen oder anderen Dinge.

Bevor er zu dem Magier laufen würde und dieser ihm sagen würde dass er keine Zeit hatte, lief der Heiler noch einmal kurz in sein Quartier, holte ein Buch welches ihm Sheedan neulich geliehen hatte und sagte seiner Dienerin, dass sie in einigen Momenten etwas Sumi und ein paar kleine Plätzchen zu ihm in das Büro des Rektors bringen und danach Feierabend machen sollte. Dann begab er sich wieder in die Universität und lief zielstrebig auf das Büro des anderen Mannes zu.

"Guten Abend Rektor," sagte Talren nachdem er an die leicht offenstehende Tür geklopft hatte und trat ein. "Seid ihr schon wieder in eurem Büro um so später Stunde auffindbar?" Er lächelte kurz und beobachtete dann den anderen Mann und hoffte innerlicht, dass nicht zu einem allzufalschen Zeitpunkt gekommen war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010, 16:01 
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Die Zahlenkolonnen rauschten nur so durch Sheedans Verstand. Addierten sich, wurde wieder subtrahiert, nur um gleich darauf mit einem weiteren Wahrscheinlichkeitsfaktor multipliziert zu werden. Manch einer würde schon längst zum Rechenschieber greifen, aber nicht Sheedan. Zahlen waren sein Leben. Sie loggen nicht, keiften nicht, waren stets logisch und wenn einmal eine Rechnung nicht aufging, konnte man immer davon ausgehen, dass der Fehler bei einem selbst lag. Nicht das dies öfters vorkommen würde und dennoch Summierte er dieses Buch nun schon zum 7ten mal. Konnte es tatsächlich sein das die Gilde eine dermaßen horrende Summe für Lebensmittel zahlte? Vielleicht sollte er morgen, oder in anbetracht der Stunde eher später, einmal mit Tarion darüber sprechen. Sicherlich gab es eine Möglichkeit die Händler wieder auf ein angebrachtes Preisniveau zu dirigieren.

Lebensmittel. Essen. Warum nur, lief heute wieder einmal alles auf dieses Thema hinaus? Alls ob sein Magen nicht schon genug krach verursachte. Einen kurzen Moment hatte Sheedan sogar gedacht das Geräusch käme aus dem Gang. Allerdings war aussen alles friedlich gewesen, als er kurz nachgesehen hatte. Bei den Novizen von heute, konnte man nie genau wissen, was sie wieder ausheckten. Schlechte Erziehung, zuviel Selbstvertrauen und teilweise nicht einmal der Hauch von Verantwortungsbewusstsein – es wurde immer schlimmer mit dem Nachwuchs. In ein paar Jahren würde es wohl nicht einmal mehr auffallen, wenn sie Hüttenbewohner ausbildeten anstatt junger Adeliger.

Ein tiefes Seufzen – mit der Buchhaltung war der junge Rektor für diese Nacht fertig. Blieben noch die Aufnahmegesuche, Stundenplanänderungen, Beschwerdelisten und einige andere, mehr oder weniger , aufwändige Arbeiten. In Gedanken versunken, kratzte die Feder auch schon wieder über raues Papier. Schritte ertöten. Weniger leise und viel bestimmter als vor eingen Minuten. Ob sie wohl von der gleichen Person stammen mochten? Sheedan knief die Augen zusammen, seine Zähne malmten unbewusst. Die Schritte kamen näher. Wenn es tatsächlich ein Novize war, der ihn stören wollte, dann wäre wenigstens das Problem mit der Unkrautepidemie in den Kräutergärten gelöst. Doch es sollte anders kommen und ein müdes Lächeln strahlte dem jungen Heiler in seiner Türe entgegen.

„Euch auch einen guten Abend, Lord Talren. Offenbar scheint es, als würde es diese Nacht mit keinem von uns Beiden gut meinen. Doch sagt, was führt Euch zu mir?“ Mit einer einladenden Geste begab er sich sehr langsam und vorsichtig zu der gemütlichen Sitzgruppe im hinteren Teil des Raumes – ihm schmerzte so ziemlich jeder Muskel von der monotonen Arbeit, und Talren brachte vielleicht sogar noch mehr davon...

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 5. Dez 2010, 20:02 
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Mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht stand Talren vor dem Mann und hoffte ernsthaft, dass er nicht störte. Er kannte den Rektor nun zwar etwas länger, dennoch war er ihm nicht so bekannt, dass er sich alles erlauben konnte wonach es ihm im Sinn stand.
Das Gespräch am vergangenen Nachmittag hatte ihn zum Nachdenken angeregt und er war wirklich versucht ein Buch zu schreiben. Doch einige Fragen standen ihm darum noch offen-vielleicht würde der Rektor eine Idee haben.

Mit einem Kopfnicken dankte er dem Magier und schritt dann hinterdem Mann her auf die Sitzgruppe zu. Mit einem leichten Grinsen musste er bemerken, dass der mann eher vorsichtig dahin ging...hatte wohl anscheinend etwas zu viel gesessen. "Oder wir meinen es nicht gut genug mit der Nacht.." wandte er vorsichtig ein und lachte leise. "Ich wollte eigentlich lediglich durch die Gänge spazieren, da sah ich hier das Licht brennen. Doch da mich einige Gedanken, die, so hoffe ich, ihr mir vielleicht beantworten könnt, mich noch beschäftigten, dachte ich dass ich mal bei euch vorbei kommen könnte. "

Da Talren zwar oft seine Meinung für sich behielt, so wusste er dass es besser war, zumindest hier bei dem Magier, sie einfach auszusprechen. "Ich habe mit dem Gedanken gespielt ein Buch über meine Reiseberichte zu schreiben. Allerdings weiß ich nicht wie man so ein Projekt anfängt, noch wie lange das dauert. Dann kam mir in den Sinn.. nur dass ich mir nicht ganz sicher bin.. vielleicht mal zu sehn ob ich nicht doch Unterrichtsgeeignet wäre..." Er schwieg einen Moment und betrachtete den anderen Magier nachdenklich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 6. Jan 2011, 16:46 
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Langsam schüttelte Sheedan seinen Kopf – Heiler und ihre versteckten Spitzen. Allerdings nahm er sie Talren nicht übel, denn irgendwie respektierte er den jungen Magier. Dieser hatte sich, im Gegensatz zu vielen Kollegen, aus der behüteten Umgebung der Gilde herausgewagt, um zu lernen. Soviel Mut gehörte honoriert. Wobei Sheedan bei den Erzählungen des Anderen immer etwas wehmütig wurde, hatte er doch durch seine ziemlich frühe Berufung zum Rektor nie die Chance gehabt, etwas anderes als den stets monotonen Alltag der Gilde zu erleben.

Mit einem Hauch Bitterkeit in den Augen setzte sich der Rektor, mehr als vorsichtig, in einen der gemütlichen Sessel am Feuer. Ein kaum wahrnehmbares Seufzen entfuhr seinen Lippen. Vollkommen egal, was andere Magier dachten oder sagten – er mochte seinen Kamin. Besonders in Nächten wie dieser war der junge Rektor froh um die gemütliche Atmosphäre, welche nur ein fröhlich prasselndes Feuer erschaffen konnte.

Talren saß entspannt neben ihm. Welch unruhiger Geist musste wohl in dem Mann stecken, um ihn zu so später Stunde noch durch die Gänge zu treiben? Andererseits war Sheedan durchaus froh über die kurze Unterbrechung, auch wenn er dies nie zugeben würde. Er unterhielt sich gerne mit dem Heiler, was ihm sonst nur bei einer Handvoll anderer gelang. „Nun, Ihr seid mir jeder Zeit willkommen, Talren. Doch habt Ihr euch das mit dem Unterrichten auch wirklich gut überlegt, mein Freund?“

Sanft zogen die Fingerspitzen des Blonden verschlungene Muster über die Lehne. Seinen Blick schien in den Flammen versunken. „Ein Buch zu schreiben ist eine langwierige Aufgabe und erfordert mitunter einiges an Konzentration. Wobei es die Mühe immer wert sein wird. Eure Berichte vermögen es selbst mich mit Leichtigkeit zu fesseln. Und das, wo der Inhalt eurer Reise nicht unbedingt in meinen Interessenbereich fällt.“

Nein, Heilmethoden, Medizin und sonstige Themenfelder aus dem Bereich der Heiler waren nun wirklich nichts für den Rektor. Außer es befand sich zufälligerweise ein Mittel darunter, dass ihm half, schneller und effizienter zu arbeiten, wobei das die Heiler wohl tunlichst geheim vor ihm halten würden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 7. Jan 2011, 18:25 
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Talren lächelte. Mit dem Rektor konnte er gut über seine Reisen sprechen. Er wusste nicht genau, wieso ausgerechnet der Rektor mit ihm so gut klar kam, doch es freute den Heiler. Allerdings hatte er auch bemerkt, dass der Rektor bei seinen Erzählungen von seinen kleinen Abendteuern auserhalb der Gilde ab und zu leicht wehmütig wurde. Talren erinnerte sich daran dass der Mann ziemlich früh Rektor geworden war und somit höchstwahrscheinlich nicht viel Zeit für lange Reisen in die Verbündeten Länder gehabt hatte.

Der Heile verbot es sich selber den Rektor zu fragen, ob er dessen scheinbare Schmerzen vielleicht heilen könnte. Erstens konnte soetwas jeder Magier und zweitens erschien es ihn dann doch etwas unziemlich. So also lächelte er nur still vor sich hin und sagte dann freundlich: "Euer Kamin ist, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, so ziemlich das schönste hier im Raum.." er lächelte um dem andren Magier zu zeigen das seine Worte lediglich als Scherz gemeint waren.

Der Magier freute sich als der Rektor ihn mein Freund nannte und ihm sagte, dass er jederzeit willkommen. Mit einem Lächeln erwiderte er grinsend: "Nun, diese Einladung werde ich dann wohl dann und wann ausnutzen und auskosten...was die andere Sache, also das unterrichten angeht...dies war eigentlich nru ein Gedankengang, doch ich würde zum Beispiel das Wissen über die verbündeten Länder, dass ich während meiner Reisen erworben habe, oder Informationen über verschiedene Heilkräuter sehr gerne weiter geben..."

Talren lächelte erfreut als der andere Mann sagte, dass Talrens Berichte ihn fesseln würde, obwohl das inhaltliche ihn nicht wirlich interessieren würde. "Nun, ich denke mal dass ich mir die Zeit um ein Buch zu schreiben einfach nehmen werde...oder ich sortiere meine verschiedenen Berichte und lasse einen Schreiber diese Arbeit verrichten... wie bereits gesagt, es sind lediglich Gedankengänge, doch ich wollte mir auch mal die Meinung eines Freundes dazu anhören.."

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 17:04 
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„Das schönste im Raum“ – diese Bemerkung brachte Talren wiederum einen schmunzelnden Seitenblick ein. Ob der Magier überhaupt wusste das man diesen Scherz auch durchaus falsch verstehen konnte? Wahrscheinlich nicht, oder es lag an der späten Stunde, das Sheedans Gedanken in seltsamen Bahnen verliefen? Jedoch tat dies dem gemütlichen Arrangement keinen Abbruch und das Feuer leistete seinen Beitrag dazu.

Wärme ließ die Muskeln langsam entspannen. Flammen zeichneten fantasievolle Muster in die Dunkelheit. Wann genau der Rektor die Leuchten zum Erlöschen gebracht hatte, wusste er nicht. Wahrscheinlich kurz nach dem Verlassen seines Schreibtisches. Ein Reflex. Er hätte sie brennen lassen sollen. So würde es ungemein schwer werden weiterzuarbeiten. Wieder waren die Beiden in einem Moment der Stille versunken. Jedoch kein unangenehmes Schweigen, viel eher eine warme Ruhe durchzogen vom gelegentlichen Knacken des Holzes. Langsam schien sich die Müdigkeit bemerkbar zu machen. Sheedans Kinn lag locker auf seiner Hand, der Arm war auf der Lehne aufgestützt. Unstet lag der Blick der hellen Augen abwechselnd auf der Glut und dem jungen Magier neben ihm.

Ein schöner Anblick. Die Flammen spiegelten sich in den fremden Tiefen, Schatten umspielten die sanften Züge. Sheedan wusste, dass sein Verhalten schon beinahe als unziemlich gewertet werden konnte, jedoch erklärte er sein höchst irrationales Handeln mit der vorangeschrittenen Stunde.
Der Rektor räusperte sich leicht, die Stimme rau von der trockenen Luft „ Junges Blut würde dem Unterricht sicherlich nicht schaden, zumal in absehbarer Zeit einige Magier in den wohlverdienten Ruhestand treten. Wenn ich mich demnächst mit den anderen höheren Magiern treffe, werde ich deinen Namen ins Gespräch bringen.“

Wieder ein Protokollbruch. Lange, geschmeidige Finger massierten energisch die Nasenwurzel. Nun konnte er nur hoffen, dass es Talren nicht bemerkt hatte, oder ihm allzu übel nahm. Es war einfach die Macht der Gewohnheit gewesen. In den langen Gesprächen mit Tarion ließen sie auch immer das Protokoll außen vor. Doch seit wann zählte er den dunkelhaarigen zum engsten Freundeskreis? Ohne Belang. Er mochte den Heiler.„ Das mit dem Schreiber solltest DU“, ein mutwilliges zwinkern, „dir vielleicht noch einmal überlegen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Inhalt eines Gedankens sehr schnell verloren gehen kann, sobald ihn jemand fremdes versucht niederzuschreiben. Oft liegt es schon an einem einzigen Wort und der Sinn ist ein Anderer. Das geschieht selbst mit dem besten Schreiber.“ Dan bot nur selten jemanden das „Du“ an, hoffentlich täuschte er sich nicht in dem jungen Mann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 28. Jan 2011, 21:36 
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Gedanken verloren starrte Talren auf den Kamin. Es war gemütlich warm hier und auch wenn Talren es eben nicht mochte in irgendwelchen Arbeitsräumen zu sein oder sich dort aufzuhalten, bei Rektor Sheedan tat er es gerne, der andere Magier war einfach eine recht angenehme Gesellschaft und er fühlte sich, was nicht sehr oft vor kam, wohl in dessen Gesellschaft.

Aus den Augenwinkeln beobachtete er kurz den Rektor, welcher sich nun anscheinend im Stadium der Entspannung befand. Lässig saß der Mann in seinem Sessel, anscheinend merkte auch dieser dass es langsam spät war. Abwechselnd sah er in die Flammen und wieder zu Talren. Mit einem Lächeln durchbrach Talren dann die einheitliche Stille und spach: "Nun, würde ich meinen Arbeitsraum benutzen, dann würde ich denke ich auch einen Kamin versuchen dahinein zu machen. Es ist wirklich angenehm mit diesem Wärmespender und der Raum,..nun ja, so sehr ich eigentlich Arbeitsräume verabscheue..er macht sie mir schon fast sympatisch.." er lachte leise.

Ein kurzes Grinsen zog über das Gesicht des Heilers als der andere Magier sich räusperte und anfing zu reden. Erstaunen lief für einen Moment über sein Gesicht, als der Magier ihn duzte, und im gleichen Satz auch noch diesen Vorschlag machte. "Ich..fühle mich geehrt..dass du...mir in dem Fall helfen willst aber ich möchte nicht dass es so bei den anderen ankommt, als dass ich unsere Freundschaft ausnutzen möchte.." sagte Talren und sah dem Magier in die Augen. Es war ihm ernst mit seinen Worten. Er war mit Sheedan befreundet, weil er ihn mochte und nciht weil er irgendwie dessen Position ausnutzen wollte. Allerdings war es interessant zu hören welche Magier in den Ruhestand gehen wollten. Er grinste: "Du sprichst jetzt aber hoffentlich von Lord Kaar, oder?" Talren lachte. Der Krieger war als sehr streng bekannt und er hatte ihn in seiner Novizenzeit einst als Lehrer gehabt und, soviel war zusagen, er hatte war froh, dass diese Zeit schon lange vorbei war.

Er lächelte als der Mann scheinbar gedankenverloren seine Nasenwurzel massierte und grinste den Magier an als dieser das Du nocheinmal betonte. "Wenn du das sagst...allerdings wird es dann wirklich mit viel Arbeit verbunden sein, denn allein meine Aufzeichnungen passen in 2 bis 3 Kartons."
Es war ein neuer Schritt in ihrer Freundschaft, dass sie nun beim "Du" angenommen waren und es brauchte Zeit um zu zeigen ob dies das richtige war. Doch Talren war davon, merkwürdiger und skurilerweise, überzeugt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 7. Feb 2011, 19:14 
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„ Lord Kaar? Der wird wohl auch noch halb blind, mit 99 Jahren und Krückstock unterrichten. Den Gefallen, in den Ruhestand zu gehen, wird er den Novizen noch lange nicht tun. Ich bezweifle sogar, dass man ihn unter Androhung der schlimmsten Folter dazu bewegen könnte. Bestechlich ist der gute Mann leider auch nicht – dass weiß ich aus Erfahrung. Sheedans Stimme troff nur so vor Sarkasmus wobei sie zum Ende hin immer leiser wurde.

An seine Novizenzeit mit dem damals wesentlich jüngeren Lord konnte er sich nur allzu gut erinnern. Jemanden wie ihn vergaß niemand so leicht. Ob er die Novizen wohl heute noch so schikanierte? Bis jetzt hatte der Dunkelhaarige auf jeden Fall noch keine Beschwerden in diese Richtung erhalten. Schwer zu seinem Leidwesen. Der junge Rektor nahm sich fest vor, in nächster Zeit einmal dessen Unterricht zu besuchen. Vielleicht trauten sich die jungen Schüler einfach nichts gegen ihn zu sagen.

Zudem standen bald die Beurteilungen der Lehrkräfte an und diese gedachte Sheedan gründlich zu nützen. Seine hellen Augen blitzten gefährlich auf – beinahe hätte er sich genüsslich die Hände gerieben. Es gab wirklich kaum jemanden in der Gilde, der keine Rechnung mit dem Krieger offen hätte. Wobei er als Rektor versuchte stets unparteiisch und unvoreingenommen zu sein. An Kaar scheiterten diese Ideale jedoch kläglich. Wobei sich der Krieger auch keinerlei Mühe gab dies zu ändern. Nun gut.

„Soweit ich informiert bin, verlassen uns die Ladys Vitel und Mirana sowie Lord Darius. Ein herber Verlust für die Gilde, aber nach teilweise über 40 Jahren Unterricht durchaus verständlich. Ich schätze wir alle werden ihn sehr vermissen - selbst unter den Novizen ist er beliebt. Wahrlich ein Verlust. „

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 23. Feb 2011, 17:18 
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Talren lachte als der Magier sprach. " Du hast Recht, wie töricht von mit anzunehmen dass Lord Kaar seine Lieblingsbeschäftigung einfach so aufgeben würde...Novizen terrorisieren.. nein, niemals .."

Ein jungenhaftes Grinsen zog sich über das Gesicht des Magiers und er lächelte. Wahrscheinlich hatte der Mann sich in den vergangenen Jahren kein bisschen geändert...und Talren hatte ihn ja einige Zeit als Lehrer gehabt. Vielleicht war das der Grund, wieso einige viele Damen damals sich gegen das Studium der Kriegskunst entschieden hatte. Wobei es seit einiger Zeit in der Mode lag, wie er dachte, denn es hatte in der vergangenen Zeit mehr Kriegerinnen gegeben, als vor einigen Jahren. Ob das wohl an den Dingen lag, die momentan in der Stadt geschahen?

Talren musterte den Magier als dieser scheinbar am überlegen war. Es verwunderte ihn, dass der gegenüber sitzende Mann keine Frau gefunden hatte. Ob es daran lag, dass er von seiner Arbeit so beansprucht war? Doch laut Klatsch und Tratsch der Gilde war sein Freund jemand, der die Frauen...nun, recht gerne hatte...also eigentlich das komplette Gegenteil von Talren selbst. Nciht dass er Frauen nicht mochte, doch er hatte es lieber mit seinem Verhalten eben NICHT für Gerüchte zu sorgen.

"Oh, " sagte er erstaunt als die Namen der Magier fielen. Lady Vitel hatte ihn damals beraten als es darum ging, sich für eine der Disziplinen zu entscheiden. Sie hatte allerdings nciht viel brauchen müssen um ihn zu überreden, da Kriegskunst und Alchemie ihn nie wirklich interessiert hatte. Lady Mirana hatte er einige Zeit als Lehrerin gehabt. "Lady Mirana .. da werden unsere Novizen wohl traurig sein. Zu unserer Zeit war sie eine der beliebtesten Lehrerinnen.."

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 25. Feb 2011, 18:23 
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Mitnichten entging dem Älteren die verstohlene Musterung. Allerdings war es nicht unangenehm oder aufdringlich. Kein Grund sich zu verspannen. Er mochte es, wie der warme Blick des Anderen auf ihm ruhte. Vielleicht war es wirklich schon zu spät. Ein Schmunzeln stahl sich auf seine Züge. „Jetzt machst du mich älter als ich bin. So viele Jahre trennen uns nun wirklich nicht, dass du schon von deiner Zeit sprechen musst.“ Der weiche Ton und die wahrlich übertriebene Mimik nahmen den Worten die Schärfe. „Ich konnte den Unterricht bei ihm auch nie leiden. Einer der Gründe, warum ich heute wohl Alchemist bin.“ So langsam, aber sicher wunderte sich Sheedan über sich selbst. Normalerweise war er alles andere als gesprächig, doch bei Talren...

Talren brachte ihn immer wieder dazu, über den eigenen Schatten zu springen. Bei ihm konnte er reden. Bei ihm war er entspannt. Er sollte aufhören so zu denken. Es war gefährlich. Dennoch ließ er sich dazu hinreißen, das Zwinkern des Heilers zu erwidern, als sich ihre Blicke einen Augenblick kreuzten. Zufall. Nichts verfängliches. Zudem war der mühsam aufgebaute Ruf des Rektors eindeutig. Warum konnte er es dann trotzdem nicht unterdrücken, verschämt zur Seite zu blicken? Noch nie war es ihm so schwer gefallen, seine Maske nicht zu verlieren. Ein gefährlicher Abend. Die späte Stunde, ein gemütliches Gespräch und Talren.

„ Ich habe noch eine Flasche von dem schweren Rotwein, der das letzte Mal so gut gefallen hat. Was hältst du davon, wenn ich uns ein Glas hole und du noch etwas über deine Reisen erzählst?“ Sheedan wartete die Antwort nicht ab. Er wusste, dass nicht einmal der pedantischste Heiler ein Glas Wein vom Anwesen seiner Familie ausschlagen würde. Ihre Sorten waren bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zum Glück hatte er sich am frühen Abend eine Flasche bringen lassen, denn so gut die Lage seines Büros auch sein mochte – zum Wein lagern taugte es nicht. Außer man bevorzugte korkenden Essig. Schon alleine der Gedanke daran bescherte dem Rektor eine Gänsehaut.

Schnellen Schrittes erreichte er das dunkle Regal. Sein Diener – ja, er hatte ausschließlich männliche Bedienstete, nutzte dieses immer als Ablage. Auf dem Schreibtisch war nie genug Platz, um auch nur eine einzige Tasse abzustellen. Das Aroma des dekantierten Weines war nahezu perfekt. Die Farbe wunderbar tief. Einer seiner liebsten Jahrgänge, wenn man einmal vom letzten absah, doch dieser musste noch eine beträchtliche Zeit reifen bis er an diesen heran kam. Mit den Gläsern in der Hand wandte sich der Dunkelhaarige wieder seinem Gast zu. Talren schien es sehr gemütlich in seinem Sessel zu haben. Die Hände locker gefaltet und die Muskeln entspannt. Sheedan stockte. Dieser Blick. Dieser intensive Blick. Konnte er wirklich ihm gelten? Könnte es sein, dass er Talren doch nicht so gut kannte, wie er immer dachte? Beinahe hätte sich der Rektor im Raum umgesehen, ob nicht doch noch jemand hinzu gekommen war. Vielleicht interpretierte er auch nur etwas hinein, was er sich gerade zu sehen wünschte. Immerhin war es schon spät. Sehr spät.

Mit klopfendem Herzen ging er weiter. Hoffend, dass der Heiler seine Unruhe nicht bemerkte. Kurz vor dem Sessel blieb er stehen. Ihre Beine berührten sich fast. Sheedan blickte auf den Sitzenden herab, er konnte dessen Wärme fühlen und leichte Wellen breiteten sich im Wein aus. Seine Hand zitterte. Das war ihm das letzte Mal vor Jahrzehnten geschehen. Es durfte nicht sein und dennoch berührten seine Finger die des Heilers. Strichen sanft über sie, als er das Glas darbot. Seine so sorgsam gehütete Maske hatte erste Risse. Dank Talren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 27. Feb 2011, 20:59 
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Talren war fast...erstaunt. Der Magier wirkte locker und gelöst, wie sonst so selten. Und er schmunzelte.. das war ja schon ein .. ein halbes Lächeln. "Naja, stimmt, ich bin dir an inneren Jahren ja schon sooo weit voraus, weil ich aus der Gilde gekommen bin.." er lachte und sah den Magier aus stahlenden Augen an.
"Tja, mein Freund, dann weißt du jetzt, wieso ich Heiler geworden bin.." er lachte.

Seine Augen verweilten einen kleinen Moment länger auf denen des anderen, als es normal war. Aber das bedeutete nichts, sie waren ja schließlich nur Freunde. Oder?
Er genoss es wirklich hier zu sein. Nicht nur dass der Rektor eine der wenigen Personen war, mit denen er sich gut verstand, Talren konnte sich bei ihm auch gut aussprechen und ehrlich sein. Und anscheinend hatte der Mann etwas von seinem Humor. Er wunderte sich, dass er diesen nicht vorher bei dem andren entdeckt hatte.

"Rotwein?" fragte Talren und lächelte. "Und da fragst du mich noch? Du solltest doch mittlerweiler Wissen, dass ich so ein Angebot nicht freiwillig abschlagen werde. Und vor allem von dem Anwesen deiner Familie.." er lachte kurz und beobachtete dann wie die sein Freund aufstand und besagte Flasche Wein öffnen ging. So anmutig seine Bewegungnen...

Das der Rektor den Wein auf einem Regal lagerte wunderte ihn etwas, doch als er sich umsah.. nun ja, da verschwanbd die Verwunderung. Alles in allem war der andre ja ein relativ ordentlicher Mann, doch im Büro von ihm stapelten sich Unterlagen und Bücher...und was auch immer.
"Ach ja," sagte er und lächelte. "Ich weiß ja, dass du immer mal wieder etwas verspannt bist, von der ganzen Arbeit hier und so.. wenn du willst können wir auf dem Rückweg, sollten wir uns irgendwann von hier entfernen, bei mir vorbei schauen, ich hab noch etwas für dich und denke mal, dass du eine gute Verwendungsmöglichkeit finden wirst.
Die langen Beine des Magiers zeichneten sich ein wenig unter der Robe ab, die Farbe betonte die reine Haut des Mannes.

Als der Rektor mit den Weingläsern zu ihm zurückkehrte, wirkte er etwas.. nervös? Aufgedreht? Definitiv etwas anders als sonst. Ein Schlag durchfuhr Talren als er die Berührung von Sheedans Fingern auf seiner Hand spürte. Es war..merkwürdig, die Luft schien wie aufgeladen. Langsam, vorsichtig, nahm er dem Mann das Glas aus der Hand..wollte es aus dessen Hand nehmen während seine Finger für den Moment an denen des anderen verweilten... und in dem Moment fragte der Heiler sich nicht, was er machte..

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 28. Feb 2011, 19:30 
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Die Zeit stand still. Nicht war in Bewegung. Kein Muskel. Kein Lufthauch. Selbst das ehemals rasende Herz schien zwischen zwei Schlägen zu verharren. Es zählten nur noch die Seelenspiegel des jeweils Anderen. Unendliche Tiefen. Ein stiller Dialog nahm seinen Lauf. Fragen wurden gestellt und Antworten gefunden. Noch immer berührten sich ihre Finger, die Gläser waren längst vergessen. Vielleicht wurde der Wein bereits schal. Sheedan kümmerte es nicht. Er hatte sich in Talrens Augen verfangen.

Kein Blinzeln, kein Schlucken – wenngleich sein Mund trocken war. Vertraust du mir? Ohne Worte. Sie waren nicht nötig, würden es niemals sein. Tick. Tack. Die Zukunft zog bereits am Augenblick. Tick – wirst du mich verletzten? Tack. Nur eine der unzähligen, stillen Fragen im Dialog der Augen. Vielleicht werden sie einmal gestellt, vielleicht auch nicht. Haut berührte Haut.
Ein erster Schritt war getan, doch wohin er führte, würde erst die Zukunft zeigen. Tick-tack. Mit einem Mal brach die Realität wieder über sie herein. Das prasselnde Feuer glich einem Tropensturm. Herzen rasten um die Wette. Jedoch die Blicke, blieben verschlungen. Wurden weicher.

Erst jetzt wurden dem Rektor die letzten Worte des Heilers bewusst. Er schluckte trocken. Nun leuchteten seine Augen wirklich. Dem Jüngeren schien es nicht anders zu ergehen. Dan nahm ihm den Kelch vorsichtig aus der Hand und stellte ihn auf den nahen Kaminsims. Es war noch voll. Sheedan wollte den Anderen für sich – der Wein störte nur. Talren indes beobachtete jede seiner Bewegungen mit Argusaugen. Bein berührte Bein. Stoff rieb an Stoff.
Der Rektor hatte die Lücke zwischen ihnen geschlossen. Seine Finger wanderten wie von selbst zum Kinn des Dunkelhaarigen. Der Daumen fuhrt sanft die Konturen nach. Tal wehrte sich nicht und Dan mochte es wie der Jünger zu ihm aufsah.

„Bist du dir sicher?“, eine Frage die soviel mehr enthielt als nur die Worte aus der sie bestand. Er hatte sich leicht nach vorne gebeugt und sie ihm direkt ins Ohr gehaucht. Zuviel war schon geschehen. Grenzen waren gebrochen, auch wenn es der Heiler nicht verstehen sollte, für Sheedan war es längst zu spät. Sein Leben, seine Liebe, lag nun in den Händen seines Freundes. Würde er ihn verraten? Ihn verletzten und der Meute zum Fraß vorwerfen? Egal was passieren mochte, einen Kuss wollte er ihm stehlen. Einen einzigen Kuss, der Erste, vielleicht auch der Letzte, aber für immer der Seine.

Langsam trafen sich ihre Lippen. Schmusten miteinander. Auf was hatte er die letzten Jahre nur verzichtet? Warme Schauer rannen seinen Körper hinab. Oh, könnte dieser Moment doch nur ewig währen. Er wollte mehr, wollte Talren ganz schmecken, sich an ihn schmiegen und alles vergessen. So weich und warm, dennoch vertiefte er den Kuss nicht. Im Gegenteil, nach einem kurzen Augenblick löste sich der Dunkelhaarige wieder von dem sitzenden. Unsicherheit lag in seinem Blick. Hatte er seinen Freund zu sehr bedrängt? Ihn gar verletzt? Aufgewühlt trat der Rektor ein paar Schritte zurück. Brachte Abstand zwischen sie. Er konnte Talren nicht ansehen. Mit einer fahrigen Bewegung Bewegung nahm er sein Glas vom Sims und trank einen tiefen Schluck. Starrte in die Flammen.

Er wollte dem Magier die Möglichkeit geben, sich zu sammeln oder zu flüchten, wenn ihm der Sinn danach stand. Die Schultern angezogen und alle Muskeln starr, erwartete Sheedan das Schlimmste. Vielleicht wäre es dann nicht so schmerzen das Geräusch der Türe zu hören. Das Feuer zeichnete tiefe Schatten in sein Gesicht. Egal was die Zukunft für sie bereit hielt, die Erinnerung an diesen einen perfekten Augenblick, an dem selbst die Zeit still gestanden war, konnte ihm niemand mehr nehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 1. Mär 2011, 21:43 
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Der Moment in dem sich ihre Hände berührten war wie eine Ewigkeit. Die Funken, die durch die Berührung ihrer Hände durch die Gegend, aber vor allem um sie flogen waren körperlich spürbar. In den Augen des Anderen sah er alles..und nichts. Wusste alles...und nicht. Und fühlte alles..und nicht. Talren dachte in dem Moment nicht nach, was wäre wenn. Er dachte auch nicht darüber nach, was sie hier wirklich machten, sondern genoss den Augenblick. Und er wollte auch nicht darüber nachdenken, was sich hiernach alles ändern könnte. Er sah dem Rektor unentwegt in die Augen, las in ihnen und wollte ihm das vermitteln, was er empfand.

Bumm. Das Rasen seines Herzen, zu schnell, schneller als in dem Moment die Zeit verging. Bumm, das Zittern, dass sich in dem Moment in seinen Beinen breitmachte. Wie gut dass er saß. Bumm. Die Hitze auf seiner Haut, die seinen ganzen Körper mit einem mal überzog...alles nur durch diese eine, kleine Berührung.
Erleichterung machte sich in dem Magier breit, als er sah, als er fühlte, dass es bei dem anderen Mann genauso war wie bei ihm. Ohne Worte...
Er hatte bisher keinerlei Erfahrung mit dieserlei Sachen gehabt, doch war er mit einemmal bereit, sie zu erleben. Mit Sheedan.

Die Augen von Sheedan blitzen wie Saphire. Das blaue schien grade nur so zu strahlen, fast wie Sterne am Himmel...nur in einem unglaublich hellen blau. Wie im Traum nahm Talren war, dass der andere ihm das...ach so verhängnisvolle...Weinglas aus der Hand nahm und irgendwo abstellte.
Der andere Mann stand jetzt genau vor ihm, Talren nahm die Wärme war, die der Körper des anderen ausstrahlte. Oder war das das Feuer? Das Feuer...am Kamin, oder das Feuer in ihrer beiden Inneren?
Die Berührung des anderen Mannes war ihm nicht unangenehm, und auch gar nicht fremd. Auch wenn Talren derartiges noch nie erlebt hatte, so fühlte es sich...normal an, dass ihm der Freund... oder mehr... dass Sheedan ihn nun so berührte.

Als sich der andere Mann zu ihm hinüberbeugte und Talren ins Ohr flüsterte, durchfuhr dem Heiler ein kleiner Schock, als er den warmen Atem des anderen an seinem Ohr spührte. Halblaut sprach der Mann nun aus: "Sicher..nciht sicher... das alles hier spricht für sich.." und zog im gleichen Moment den Mann auf seinen Schoß. Es war so..anders. Und fühlte sich aber dennoch nicht falsch an.

Während sich dann ihrer beiden Lippen trafen, wollte sich ein Bild in Talrens Gedanken schleichen...nur dass seine Gedanken voll waren mit dem, was er momentan tat. DIe Liebkosung ihrer Münder, die Hitze welche ihn schier verzehren wollte. Und er wollte mehr als diesen einen, so zarten, so sanften Kuss.
Es war ein Verlust, als sich Sheedan von ihm löste und sein Blick in die Flammen wanderte. Talren war nicht so aufgewühlt, als dass er nicht dessen BLick gesehen hätte. Unsicherheit. Es war merkwürdig, doch er konnte in seinem Freund lesen wie in einem Buch.
Talren stand auf, wartete bis der Magier von dem Wein getrunken hatte und nun nahm er dem anderen das Glas aus der Hand und stellte es auf den Kaminsims. Nahm das Kinn des anderen und brachte ihn dazu ihm in die Augen zu sehen. "Das ist richtig.." flüsterte er mit leiser, rauer Stimme und legte nun seine Lippen auf die des anderen, um den Kuss nach einigen Momenten auch zu vertiefen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 5. Mär 2011, 22:12 
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Einen winzigen Moment versteifte sich der Rektor unter der unerwarteten, aber nicht unwillkommenen, Umarmung. Er hatte zwar gehört das Talren aufgestanden war, allerdings angenommen das sich dieser zur Türe begab. Wie hätte er auch ahnen können das sich der Andere von hinten anpirschte? Sheedans Blick war immer noch dem Feuer zu gewandt, als ihm das Glas aus der Hand genommen wurde. Ein Seufzen. Kam es von ihm oder von dem Heiler? Es war nicht wichtig. Nichts war wichtiger als die letzten 3 Worte. Der ganzen Regeln, Vorstellungen und Masken müde, lehnte sich der Magier in die starken Arme. Spürte die gut definierten Muskeln die unter dem Stoff verborgen lagen. Er verschmolz förmlich mit der warmen Brust hinter ihm. Es gab keine Zweifel und auch keine Unsicherheit mehr, denn es war richtig. In jeder Faser seines Herzens existierte nur diese eine Antwort. Niemand konnte sie ihm je wieder nehmen.

Und wieder trafen Lippen auf Lippen im ewigen Tanz um Dominanz und Liebe. Nur zu gerne lehnte sich Sheedan an den Größeren an, ließ ihn führen. Er spürte wie Talrens Zähne zärtlich an seiner Lippe knabberten, daran sogen bis sie saftig rot geschwollen war. Sie vertieften den Kuss bis keiner mehr wusste wie er angefangen hatte. Kein zurück nur noch vorwärts. Doch dies reichte dem jungen Rektor nicht. Das feurige Zungenspiel kurz unterbrechend, drehte er sich in der Umarmung. Stand so dem Größeren direkt gegenüber, nicht einmal Hauch trennte ihre erhitzten Körper. Seine Hände hatten sich schon längst selbstständig gemacht und erkundeten die weiche Haut in Talrens Nacken. Er mochte es, wie sich dort die feinen Härchen aufstellten, wenn er durch sie hindurch fuhr. Das seidig Gefühl unter seinen Fingern.

Wer hätte gedacht, dass dieser Abend so verlaufen könnte? Noch vor ein paar Stunden war Sheedan über den Büchern gesessen und nun lag er in den Armen dieses wunderbaren Mannes.
Er war sich nicht sicher, was Talren für ihn empfand und dennoch versank er sehensüchtig in dessen Augen : " Ich will nicht das du gehst", nichts als ein leiser Hauch. Ein Wunsch in Tönen eingefangen. Sein Blick ist dunkel, verhüllt, kündet von Gefühlen die tiefer gehen als er es jemals ahnte. Selbst tiefer als die Furcht. Die Unsicherheit. Wenn dies ein Fehler war, so fühlte es sich wahrer, richtiger, an als manches sonst in all den Jahren zuvor. Das war die Antwort, die er gesucht hatte. Seine Wahrheit. Sie war richtig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 5. Mär 2011, 22:39 
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Ein kleiner Seufzer kam von Talrens Lippen als sich Sheedan gegen seine Brust lehnte. Es einfach zuließ, dass er ihn berührte und spüren konnte. Vorsichtig wanderten Talrens Hände, welche er um den anderen geschlungen hatte, über dessen Oberkörper wo sie einen Moment an der Brust des anderen liegen blieben. "Ich kann deinen Herzschlag spüren", sagte er leise, wie ein Hauch, und lächelte. Anders als die sanft erhobene Wölbung einer weiblichen Brust, männlicher, durchtrainierter, und sie gehörte Sheedan. Ein kleines Lächeln glitt auf die Lippen des Heilers, als er sich für einen Moment entsannte, welche Position der Freund in der Gilde bekleidete. Eigentlich wäre das für ihn der Punkt gewesen zu stoppen, das ganze hier zu unterbrechen, doch er konnte und wollte es nicht. Denn dann wäre alles...ruiniert, kaputt. Und das wollte er nicht. So also glitt der Name des anderes wie ein kleiner Seufzer über seine Lippen, während er seinen Kopf einfach auf die Schultern ablegte.

Als der Rektor seinen Kuss erwiderte, und auch auf das Vertiefen einging, da durchfuhr ein Strahl pures Glückes den Heiler. Seine Hände, die er erst vorsichtig um den anderen geschlungen hatte, wanderten bereits über den Körper des anderen, bis Dan sich von ihm löste. Dieses kurze Fehlen war.. wie ein Verlust, und nochmals ströhmte pure Elektizität um sie, als Sheedan sich ihm zuwandte und ihr Zungenspiel von Vorne begann. Ihre Münder trafen sich, als hätten sie es schon so oft getan, keine Spur mehr von dem Vorsichtigen, Zärtlichen Kuss von eben. Nur das jetzt zählte. Ein Schauer durchfuhr den Heiler, als der Rektor die empfindliche Haut an seinem Nacken streichelte, er spürte wie sich die feinen Härchen dort aufstellten. Sein Mund wanderte von den Lippen des Rektors zu dessen Hals, knabberten eine Weile an dessen Hals und saugte dann an einer Stelle unter desen Ohr. Seine Hände erkundeten unterdessen den muskolösen Körper des anderen, wollte alle Stellen kennen lernen, die ihm die Roben verbargen.

Talren erschrak, doch ließ er es sich nicht anmerken, als er den Sehnsüchtigen Blick des anderen erwiderte. Etwas tieferes, das dahinter lauerte. Mit einem sanften, zartem, liebevollem Lächeln flüsterte er leise: "Dann solltest du besser mitkommen...vielleicht könnten wir dann dein neues Massageöl ausprobiere.." Der Heiler grinste schelmich und schaute den Rektor verschmitzt an. "Oder hast du etwa Angst, dass dich jemand sieht? Du kommst doch schließlich nur zu mir, wegen deiner schrecklichen Migräne die du durch deine viele Arbeit bekommst...oder nciht?" Er lachte kurz und sah den anderen Mann verlangend an. "Oder bist du schon müde?" Eine ganz kleine Spur Unsicherheit lag in seinem Ton, die aber sofort wieder verschwand als er hinzufügte: "Ich hoffe doch nicht..."

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 6. Mär 2011, 00:44 
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Seine Position in der Gilde, sein ganzer Stolz, trat mit einem mal in den Hintergrund. Wobei sie wohl auch nicht weiter gefährdet wäre, wenn sie um diese Zeit zusammen gesehen würden. Talren hatte vollkommen recht, in der Gilde war es allgemein bekannt das er , auf Grund seines Arbeitswahns an dem er zumeist selbst schuld war, zu starken Kopfschmerzen und Verspannungen neigte. So hatte er den jungen Heiler schließlich kennen gelernt. Dan konnte sich an den Tag erinnern als wäre es erst gestern gewesen. Diese Augen hatten ihn schon damals gefesselt, ihn in ihren Bann gezogen. Doch nichts im Vergleich zu dem Blick mit dem er ihn jetzt ansah. Weich und offen mit einem verwegenen glitzern das mehr versprach. Man konnte die Sehnsucht zwischen ihnen beinahe greifen. Jedes Molekül, jedes Teilchen war durchdrungen von ihr. Schrie nach mehr. Schon alleine der Gedanke an das Angebot des Größeren ließ den Rektor wohlig erschauern. Wie könnte er das nur Ablehnen? Niemals. Nicht für jede Stellung dieser Welt.

Die liebevoll bearbeitete Haut an seinem Hals brannte leicht. Er konnte förmlich spüren wie sie sich verfärbte. Erst Rot, dann Purpur wie seine Roben. Morgen würde es bestimmt jeder sehen können. Es war ihm gleich. Ein Liebesmal war ein Liebesmal und niemand, nicht einmal der beste Heiler, konnte sagen von wem es stammte. Wobei dieses wirklich ein ansehnliches Ausmaß besaß. Das würde Getuschel geben.Vielleicht hielt es ihm ja sogar ein paar Wochen die Angebote vom Hals. Allen voran Tarion versuchte ihn schon seit Jahren zu verkuppeln. Ohne Erfolg. Wie auch, machte er ihm doch immer die falschen Vorschläge. Ein verführerisches Lächeln stahl sich auf Sheedans Gesicht. So strahlend war es schon lange Zeit nicht mehr gewesen. „ Wie könnte ich für so einen Vorschlag zu müde sein? Du kennst mich, Talren. Für eine deiner Behandlungen ist immer Zeit.“

Allerdings war der Dunkelhaarige noch nicht bereit sich von dem Anderen zu lösen. Konnte er doch nun auch dessen Herzschlag hören. Vertrauensvoll schmiegte er seine Wange an Talrens Brust. Lauschte. Entspannte sich. Er hatte die optimale Größe dazu. Der junge Rektor musste sich weder strecken noch verrenken um in diesen Genuss zu kommen und von einem Moment zum Anderen war alles perfekt. Nichts störte die Harmonie zwischen ihnen. Er konnte vielleicht zum ersten Mal nur Sheedan sein, doch wenn sie diesen Raum verließen, saßen die Masken enger als je zuvor. Das war ihm schon jetzt bewusst und er fürchtete sich davor. Der Moment wäre verloren und übrig bliebe nur die harte Realität. Eine Realität in die sie nicht länger passten. Niemals passen würden, denn sie Liebten ohne Kompromiss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 10. Mär 2011, 22:34 
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Talren hatte auf seinen Reisen viele Leute kennen gelernt, die diese Art des Zusammenseins..abstoßend und noch schlimmer fanden. Auch hier in Kyralia war das so. Elyne war da wohl die einzigste Ausnahme, denn im schlimmsten Fall wurde übder die so genannten Knechte nur geklatsch. Auch in Elyne hatte er einige dieser...Angebote bekommen, doch ersten war er da nciht interessiert gewesen, und zweitens hatte er keine Lust gehabt, eins dieser Klatschopfer zu werden. Demnach hatte er sich recht schnell in die Berge abgeseilt. Und sich selber hatte Talern auch nie zu den Knaben gezählt...er mochte die Frauen gerne, und auch sie mochten ihn. Es hatte ihn erlich etwas verwundert, dass sein Freund ein Knabe war, da ein einen beachtlichen Ruf als Frauenheld hatte..aber jeder hatte ja seine Geheimnisse.
Der Blick mit dem ihn sein Freund ansah, war fesselnd, und er sah dass der andere genau das wollte, was er auch wollte. Mehr.

Talren lächelte, als er sah, wie sich das Liebesmahl verfärbte. Ja, da hatte er in der Tat wiedereinmal gute Arbeit geleistet. Jeder würde es sehen können...und nur er und sein Freund Sheedan würden wissen, dass es von ihm war. Ja, in der Tat. es verfärbte sich bereits rötlich. Sehr schön..Als der Rektor dann sprach, lächelte Talren. "Soso..meine Behandlungen sind es also, die mich für dich so...anziehend machen?" Er zwinkerte und küsste den Freun noch einmal..zweimal...

Als Dan sich an ihn schmiegte verspannte Talren sich einmal, kurz, dann entspannte er sich und strich dem andren langsam mit einer Hand den Rücken auf und ab. Durch die Roben konnte er gut trainierte Rückenmuskeln erspüren... Die Andere hatte er um die Hüfte des Mannes gezogen und zog ihn enger an sich. Einen Moment lang standen sie dann so da, dann löste Talren sich von Sheedan.
"Wer als erster in meinem Quartier ist, bekommt eine Massage?", frage er. Nachdem der Rektor genickt hatte, dann lief Talren auch schon durch die Universität zum Heilerquartier, wo auch seine Räume lagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Büro des Rektors
BeitragVerfasst: 11. Mär 2011, 22:59 
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Stille herrschte zwischen den beiden Männern und Sheedan war ihm unendlich dankbar dafür. Er wollte nur noch einen winzigen Moment dem gleichmäßigen Herzschlag des Größeren lauschen. Nur einen Augenblick die Sicherheit genießen, die ihm der warme Körper bot. Natürlich hatte Sheedan das kurze Zucken bemerkt, es verunsicherte ihn, doch wie hätte er es Talren verübeln können? Für den jungen Magier musste es noch viel seltsamer sein als für ihn. Die Zeit verging. Sie entspannten sich wieder und starke Arme umfingen ihn. Streichelten sanft den Rücken des Rektors. Und Sheedan? Sheedan lauschte. Er fühlte sich in dieser Umarmung besser als jemals zuvor. Seine Haut schien zu brennen und kleine Schauer folgten jeder Bewegung der kundigen Hände. Vollkommen egal wie fahrig oder leicht sie auch immer sein mochte – jede löste ein kleines Inferno aus.

„Talren“, mehr ein Hauch als ein richtiges Wort. Es reichte. Enthielt mehr Gefühle als Hunderte von Wörtern es jemals vermochten. Sein Lächeln war die schönste Antwort und tausende Schmetterlinge schlugen unverhofft ihre Flügel auf. Es gab nur noch eines was fehlte um den Moment perfekt zu machen – ein Kuss. Ein winzig kleiner Kuss. Beinahe als hätte der Jüngere seine Gedanken gelesen, kamen sich ihre Lippen näher. Berührten sich. Umschmeichelten einander, doch vertieft wurde er nicht, denn Beide wussten, dass Zeit endlich war und auch dieser Augenblick verging. Blaue Augen versanken in Graue. Graue wurden weich. Das Lächeln des Jüngeren war unbeschreiblich. „Nein, das ist es nicht, oder vielleicht doch - ich weiß es nicht.“

Sein Blick wurde schüchtern und Talren ließ erneut seine sanften Lippen sprechen. Wenn es nach dem jungen Rektor ginge, würde es niemals enden. Dennoch lösten sie sich von einander. Blieben sich trotzdem nahe. Würde er sich nur ein klein wenig nach vorne lehnen, würden sie sich wieder berühren. Er tat es nicht. Die Realität hatte den Augenblick eingeholt. Sie mussten wieder ihre Masken tragen und nur Talrens leise Worte vermochten es den Älteren zu trösten. Sheedan nickte lächelnd, es erreichte seinen Augen nicht, denn in Gedanken trug er schon die Maske. „Das ist unfair. Niemand ist schneller als ein Heiler“, die Worte des Rektors - von Sheedan keine Spur. Er hatte sich unter Kontrolle und außerhalb dieser Türe würde es niemals anders sein. Still folgte er dem Heiler durch die verlassenen Korridore.

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