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 Betreff des Beitrags: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 17. Jul 2010, 15:47 
Botenjunge
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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 7. Jan 2011, 21:59 
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26. Tag des 11. Monats 714 nach Urdon

Nachmittag


"Schonwieder! Jetzt ist aber langsam Schluss!", ärgerlich zupfte Iryel an dem Ärmel ihrer Robe. Sie war bereits den ganzen Freitagvormittag nervös gewesen, eigentlich befand sie sich sogar schon in dem Zustand, seit sie wusste, dass Lord Talren sich mit ihr treffen wollte. Vor ein paar Tagen hatte er einen Boten zu ihr geschickt, mit der Einladung, sich am heutigen Tag vor dem Quaartier der Heiler zu treffen. Zuerst war die Novizin mehr als verwirrt über die Einladung gewesen, schließlich hatten sie seit ihrem zufälligen Treffen am Pavillon nichtmehr großartig miteinander gesprochen. Lediglich eine höfliche Verbeugung ihrerseits und sein Nicken als Antwort, war alles, was bisher zwischen ihnen vorgefallen war.

"Warum also wünscht er ein Gespräch mit mir?", fragte sich die Novizin laut, während sie vor dem Heilerquartier auf und ab ging. Ihr erstes Treffen war sehr schön gewesen, das gab sie zu, sie konnte sich aber auf die jetzige Situationen wirklich keinen Reim machen. Ab und an war es sogar so gewesen, dass sie sich wie eine Erstsemestlerin fühlte, die von einem ihrer Lehrer zur Rechenschaft gezogen wurde. Allerdings konnte sich Iryel nicht vorstellen, irgendetwas falsch gemacht zu haben. Sicherlich war es das Beste, die Sache einfach auf sich zukommen zu lassen. Leider fiel das der Novizin nicht so leicht, wie sie es gern hätte. Es war schon fast zwanghaft, als sie versuchte an etwas anderes zu denken.

Iryel musste auch zugeben, dass sie am Abend des ersten Treffens mit Lord Talren noch lange über den Magier nachgedacht hatte. Er war in vielerlei Hinsicht anders, als andere Magier, die sie kannte. Er gab nicht viel auf hochnässiges Getue oder gar Klatsch und Tratsch. Er verstellte sich auch nicht, nein, er war einfach nur er selbst. Auf seine natürliche und geheimnisvolle Art faszinierte Iryel Talrens Wesen. Trotzdem er scheinbar kalt wirkte, seine Gesichtszüge oftmals fast regungslos während eines Gesprächs waren, so war er dennoch unglaublich warmherzig und großmütig, so vermutete die Novizin. Damals, während sie so unter dem Pavillon miteinander gesprochen hatten, hatte Iryel die Zeit sehr genossen. Eigentlich sollte sich Iryel auf ein weiteres Treffen und eine zwanglose Unterhaltung mit dem Heiler freuen, wenn da nicht das nagende Gefühl wäre, es sei etwas passiert.
Hinter der Novizin schienen Schritte zu ertönen, doch sie hörte sie nur am Rande ihrer Gedanken, denn sie war so auf das Treffen konzentriert, dass sie kaum etwas anderes wahrnahm...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 11. Jan 2011, 18:43 
Magier der Heilkunst
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Mit einem Lächeln hatte Talren vor einigen Tagen die Nachricht an Iryel geschrieben. Er hatte einige Zeit hin und her überlegt, war sich nicht sicher gewesen ob und und... doch dann hatte er beschlossen den bereits fertig geschriebenen Teil seines Buches jemanden vorzuzeigen. Er wollte sichergehen, dass es so geschrieben war, dass man es verstehen konnte, und er wollte wissen ob es gut war. Erst hatte er überlegt den Teil seinem Freund, dem Rektor Sheedan zu geben, doch er wollte dem Mann nicht noch mehr zusätzliche Arbeit aufhalsen. Durch einige seiner Besuche bei dem Mann wusste er, dass er viel zu tun hatte. So also hatte er nciht lange überlegen müssen um auf Iryel zu kommen, die ihn schließlich dazu bewogen hatte, überhaubt zu überlegen ob er das Buch schreiben sollte. Und da er hoffe, auch Novizen helfen zu können mit den Aufzeichnungen über seine Aufenthalte in die verbündeten Länder und deren seltenen Pflanzen.

Er war im Heilquartier gewesen, hatte eine Kopie des Buches bei sich und hatte dann doch noch enen Patienten geheilt um auf andere Gedanken zu kommen. Er musste lächeln als er aus dem Heilquartier sah und eine Gestalt in braunen Roben vor dem Heilquartier herum laufen sah.

Der Heiler freute sich schon ein wenig das Mädchen zu treffen. Er hatte auch noch einen anderen Plan, doch er war sich noch nicht so sicher. Er wusste, dass man es ihm gestatten würde, doch wusste er ersten nicht wie das Mädchen darauf reagieren würde, und dann wollte er auch noch mal mit ihr ein Gespräch führen um sie etwas kennen zu lernen. Er wusste nicht ob er dem Mädchen heute bereits den Vorschlag unterbreiten würde, doch dachte er, dass es richtig sein würde.

Talren näherte sich Iryel mit langsamen Schritten und nahm belustigt zur Kenntnis dass die Novizin ihn nicht wirklich bemerkte. Er wurde sich allerdings auch bewusst dass sie vor dem Heilerquartier waren und sicherlich irgendjemand in der Nähe sein würde so dass es nicht ratsam wäre vertrautere Gespräche wie letztes Mal zu führen. Nun ja.

"Hallo Iryel," sagte Talren und neigte höflich den Kopf als er sie erreicht hatte. Sein Gesicht blieb, wie immer wenn er sich möglicherweise von anderen beobachtet fühlte, war relativ kühl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 25. Jan 2011, 14:15 
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Immernoch vollkommen in ihre Gedanken versunken hörte Iryel, wie jemand ihren Namen sprach. Augenblicklich blieb die Novizin stehen und ein kalter Schauer lief ihr den Rücken hinunter. Sich mehr und mehr von dem Schock erholend wandte sie sich schließlich zu der Person um, die hinter ihr stand und sie offenkundig angesprochen hatte.

Als sie in die Augen Lord Talrens blickte entspannte sich Iryel augenblicklich und ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. Wie immer schien er kühl und abweisend zu sein doch Iryel war sich mehr und mehr sicher, dass es sich bei dieser Verhaltensweise wohl eher um eine Maskerade handeln musste, denn sie hatte den Magier sehr warmherzig und offen kennen gelernt. Zu ihrem Bedauern war es ihr kaum möglich gewesen ihren anfänglichen Schock zu verbergen und so meinte sie in entschuldigendem Tonfall zu ihrem Gegenüber: "Verzeiht Mylord.", eine leichte Röte stieg ihr ins Gesicht: "Ich habe euch nicht sofort erkannt. Ich wünsche euch aber einen schönen guten Tag.", und in der Hoffnung Lord Talren würde es ihr nicht übel nehmen, lächelte sie ihn abermals an.

"Ich hoffe Ihr hattet einen angenehmen Tag Lord Talren.", bei diesen Worten machte die Novizin einen Schritt auf den Magier zu und lächelte ihn aufmunternd an. Sie wusste durchaus, dass es dem Magier schwer fiel sich zu entspannen und aufzutauen wenn er sich nicht sicher war vollkommen unbeobachtet zu sein.
In der Tat war ihr momentaner Aufenthaltsort grade dafür geeignet als Ausgangspunkt für Gerüchte zu dienen. Vor dem Heilerquartier waren die beiden ja fast wie auf dem Präsentierteller und so zog sich Iryel fast genauso schnell auch wieder zurück und musterte Lord Talren interessiert. Sie war nun mehr als begierig darauf zu erfahren, was der Magier von ihr wollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 26. Jan 2011, 20:12 
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Talren verkniff sich ein kleines Grinsen. Wie auch letztes mal war er etwas erschrocken, dass es ihm in der Gesellschaft des jungen Mädchens so leicht viel, er selbst zu sein. Wie auch immer, er nickte dem Mädchen freundlich zu und schaffte es auch ihr Lächeln zu erwidern. Die röte auf dem zarten Gesicht stand ihr, zugegebener Maßen, recht gut, doch tat es ihm leid dass er das Mädchen erschreckt hatte, da er sie aus ihren Gedanken gerissen hatte.
"Das mit dem nicht erkannt habe ich mir schon..fast gedacht," meinte Talren und zwinkerte sie an.

Instinktiv trat Talren nun einen Schritt zurück nachdem das Mädchen ihrerseits einen auf ihn zu gemacht hatte. "Durchaus annehmbar..," sagte Talren und lächelte. "Und wie war deiner, besser gesagt, wie läuft es mit deinem Studium?"
Sie waren perfekt hier...wenn sie Gerüchte auf die Beine stellen wollte. Wahrscheinlich klatschte jetzt bereits einer der Heilerinnen oder wer auch immer herum, dass er, der sonst eher selten herkam, sich hier mit einer Novizin traf. Ansich hätte er sie besser direkt nach dem Unterricht oder so ansprechen sollen, aber was passiert war war passiert.
Dennoch fragte er sich wie er Iryel darauf aufmerksam machen sollte, dass durch ihren Unmittelbaren Standpunkt hier sie die Idealen Personen für einige widerliche und auch nicht wirklich interessante Gerüchte waren.

So also wartete er was das Mädchen sagen würde und lächelte innerlich als er die Neugierde auf ihrem Gesicht sah. Anscheinend hatte sie sich Gedanken gemacht, was er wohl von ihr wollen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 27. Jan 2011, 10:58 
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Iryel hätte sich selber ohrfeigen können für ihr ungestümes Verhalten. Was hatte sie sich dabei gedacht? Grade noch war sie sich selbst darüber im klaren gewesen, wie sehr sie hier im Begriff waren Gerüchte in die Welt zu setzen. Und was tat sie jetzt? Man könnte fast meinen, dass sie mit ihrem Verhalten grade zu begierig darauf war Gerüchte zu erschaffen.
Ich sollte vielleicht erst denken und dann handeln., ging es ihr durch den Kopf. Beinahe entschuldigend lächelte sie Talren an, während er sprach. Ohne auch nur eine weitere Sekunde drüber nachzudenken machte sie einen weiteren kleinen Schritt rückwärts und sah kurz verstohlen zu den Fenstern des Heilerquartiers empor. Bösartige Gerüchte war das letzte, was die Novizin jetzt brauchte und Iryel war sich ziemlich sicher, dass Lord Talren nicht viel anders darüber dachte. Vorallem da er sehr darauf bedacht zu sein schien möglichst nicht weiter groß aufzufallen.

Auf seine Frage dachte sie kurz nach und sie kam ziemlich schnell zu dem Schluss, dass sie keine Lust hatte hier irgendwelche Probleme anzusprechen, die sie im Moment hatte. Trotzdem wollte sie möglichst wahrheitsgemäß antworten.
"Nun ja, mein Studium läuft weitgehend ohne Probleme ab und es macht noch genauso viel Spaß, wie am ersten Tag.", bei ihren Worten nickte sie dem Magier zu und ein Lächeln glitt über ihre Lippen. In der Tat entsprach das fast der Wahrheit. Alchemie und die Heilkunst waren kein Problem für Iryel, jedoch musste sie sich eingestehen, dass sie in letzter Zeit einige Probleme mit der Kriegskunst hatte. Irgendetwas sträubte sich in ihr, wenn sie in den praktischen Stunden ihre Magie mit voller Wuchte einsetzen und gegen den Schild der Arena richten musste. Jedesmal wurde sie sich mehr und mehr darüber klar, über welch entsetzliche Macht ein Magier verfügte. Sie als Novizin im vierten Semester hatte schon genug Macht um eine halbe Stadt von Nichtmagiern auszulöschen. Wie sollte es dann erst werden, wenn sie voll ausgebildet war?

Iryel schob so schnell sie konnte diesen Gedanken beiseite, um sich nicht schonwieder Sorgen darüber zu machen. Immernoch an Talren gerichten setze sie noch schnell hinzu: "Es gibt vielleicht das eine oder andere kleine Problem aber nichts, was ich nicht beseitigen könnte." Sie überlegt schnell, wie sie das Thema wechseln konnte ohne das es auffiel. Außerdem wollte sie nun wissen warum Lord Talren sie hierher bestellt hatte. Ein etwas nachdenklicher Ausdruck trat in ihre Augen und indem sie von einem Fuß auf den anderen trat fragte sie etwas kleinlaut: "Habt Ihr über den Vorschlag nachgedacht ein Buch zu schreiben?"
Blöde Art das Thema zu wechseln!, schoss es ihr durch den Kopf und mit leicht roten Wangen fügte sie noch hinzu: "Ich finde wirklich Ihr solltet das tun." Plötzlich trat ein verschmitzes Grinsen in Iryels Gesicht: "Ohne Euch unter Druck setzen zu wollen natürlich."
Etwas schockiert über ihre Art der Respeklosigkeit musterte Iryel den Magier und sie hoffte innig dabei, dass er es ihr nicht übel nehmen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 29. Jan 2011, 16:34 
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Talren lächelte kurz als er merkte, dass auch Iryel verstand wieso er nun etwas auf Abstand ging. Kurz zwinkerte ihr zu und ein jungenhaftes Lächeln glitt kurz über sein Gesicht, bevor es wieder den reservierten, kühlen Gesichtsausdruck annahm.
Als sie dann zu den Fenstern des Heilerquartiers sah und ihn dann wieder anblickte verdrehte er die Augen und schwieg einen kurzen Moment. "Nervig, nicht wahr?" murmelte er leise aber dennoch laut genug, dass sie es verstehen konnte.


Er grinste kurz als sie am überlegen war um zu verstecken dass er in Gedanken die Stirn runzelte. Es freute ihn, als sie ihm scheinbar ehrlich antwortete dass es mit ihren Studium gut laufen würde. Wenn da nicht das kleine Wörtchen aber in Talrens Kopf spukte. Er war zwar nicht ein wirklicher pessimist, doch die Zeit in der sie gewartet hatte, wusste er, dass etwas nicht ganz stimmte. Und es war erstens irritierend dass ihm das auffiel, aber noch merkwürdiger war es, dass es ihn interessierte.
"Also," sagte er jetzt und sah sie lryel kurz rügend an: "Was läuft denn nicht so gut?" Für manche Personen war es etwas merkwürdig, denn manchmal schaffte Talren es auf unheimliche Art und Weise zu merken, wenn jemand etwas verheimlichte. Er wusste auch nicht so genau wodran das lag, und eigentlich...was es ihm auch relativ egal.

Als das Mädchen dann sagte, dass sie zwar einige Probleme hätte, diese aber selber beseitigen wollte, da sah er sie einen kurzen Moment lang prüfend an. Er hatte kein Recht sich in ihr Leben einzufragen und sich dann auch noch um ihre Probleme kümmern zu wollen. „In Ordnung, wenn du das sagst. Aber dir sei gesagt, dass du ansonsten auch zu mir kommen kannst, solltest du scheitern.“
Der Heiler unterdrückte ein lautes Lachen als das Mädchen fragte, wie er voran kommen würde mit seinem Buch. Es war genau der Grund wegen dem er sie hergebeten hatte und es war erstaunlich wie schnell dieses Mädchen auf den Grund seines Besuches zu sprechen kam.
Er beschloss das ganze gelassen zu nehmen und beobachtete mit einem leichten Lächeln auf seinen Lippen wie der Gesichtsausdruck des Mädchens von nachdenklich zu etwas kleinlaut, zu peinlich berührt und dann zu schockiert wechselte.
Einen Moment lang herrschte Stille, dann sagte er: „Das war eigentlich auch der Grund weshalb ich dich hergebeten habe. Ich habe tatsächlich angefangen ein Buch zu schreiben und wollte dich beten, es zu lesen. Zumindest den Teil den ich bisher fertiggestellt habe. Ich selber kann nicht gut darüber entscheiden ob es gelungen ist oder nicht, daher...wollte ich dich bitten, das zu machen. Du hast mich ja schließlich auch irgendwie auf den Gedanken gebracht...“ Talren sah Iryel fragend an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 16. Feb 2011, 12:17 
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occ: Sry wegen dem sehr späten Post aber ich musste leider für meine blöde Matheprüfung lernen. ._.


Iryel musste sich wohl oder übel eingestehen, dass sie noch immer nicht besonders schlau aus ihrem Gegenüber wurde. Im einen Moment hatte Talren einen dermaßen warmherzigen und mitfühlenden Ausdruck auf dem Gesicht, das Iryel fast weich werden konnte und keine Sekunde später waren seinen Gesichtzüge geprägt von Kälte und Abweisung. Lag das nur an ihr oder verhielt er sich immer so? Die Novizin konnte das kaum einschätzen, da sie den Magier noch nie im Gespräch mit seinen Kollegen oder mit fremden Leuten gesehen hatte. Sie musste sich auch eingestehen, dass es manchmal recht irritierend sein konnte, da sie nicht genau wusste, was Lord Talren in diesen Momenten von ihr dachte. Genau genommen konnte es ihr auch egal sein aber komischerweise wiederum auch nicht.
Die junge Frau hatte während ihrer Zeit und den zahlreichen Gesprächen mit anderen Novizen in der Gilde gelernt, dass nichts bringt immer nur darauf zu achten, dass andere nur gut von einem dachten. Dadurch machte man sich nur selbst fertig und am Ende war keinem geholfen, da man irgendwann sowieso jemanden enttäuschte. Bei Talren jedoch war es irgendwie etwas anderes gewesen. Iryel hatte stets darauf geachtet dem Magier nicht zu nahe zu tretten oder ihn gar zu beleidigen. Warum konnte sie kaum sagen.

Während er so sprach musterte sie ihn genauer. Seine Worte schienen ehrlich gemeint und ohne jeden Anflug von Falsch zu sein.
Mit hocherhobenen Augenbrauen und einem wissenden Ausdruck auf ihrem Gesicht antwortete sie schließlich: "Ich danke Euch Mylord und ich werde mich Eures Angebots erinnern, wenn es denn soweit kommen sollte. Was ich um meinetwillen nicht hoffe.", fügte sie mit einem Lächeln hinzu und nachdem Iryel kurz inngehalten hatte setze sie schnell noch nach: "Ich finde wenn ein Novize so massive Probleme hat, dass es notwendig ist, dass sich Magier um ihn kümmern müssen, dann ist das schon recht schlimm. Die Novizen sollten es nicht soweit kommen lassen und sich stattdessen immer gut auf den Unterricht vorbreiten. Da entstehen solche Probleme garnicht erst. Was anderes ist natürlich eine Mentorenschaft.", erklärte die Novizin mit einem Nicken. Letzteres war eigentlich niur dazu bestimmt, zu verhindern, dass es Talren dachte sie wollen ihn mit ihren Worten persönlich angreifen. Iryel war in der Tat der Meinung, dass es für Novizen besser war sich vorzubereiten anstatt soweit abzurutschen, dass Hilfe von außen in Anspruch genommen werden musste.
Als Talren den eigentlichen Grund ihres Treffens ansprach zog die Novizin die Augenbauchen hoch und musterte ihn ehrlich interessiert. Sie hätte nicht gedacht, dass sie von einem Magier während ihrer Ausbildung mal um etwas derartiges gebeten werden würde. Sicher es war ihre Idee gewesen ein Buch zu schreiben aber das war für Lord Talren noch lange kein Grund sie darum zu bitten es sich durchzulesen. Sicher gab es Magier, die wesentlich qualifizierter waren, sich des Buches anzunehmen.
Alleine dieser Umstand ließ zu, dass ein kleiner Funken Stolz in Iryel aufstieg und sie freudig auf seine Bitte antwortete: "Es wäre mir eine Ehre Euer Buch lesen zu dürfen Lord Talren.", und während sie die Hände hinter ihrem Rücken zusammen faltete sah sie ihn direkt an: "Darf ich fragen wieviel ihr schon geschafft habt?" Abwartend was er sagen würde musterte sie ihn weiterhin und verlagerte beinahe unmerklich ihr Gewicht von einem Bein auf das andere. Ich sollte doch etwas mehr Sport treiben, schoss es ihr durch den Kopf. Dann würde längeres Stehen auf einer Stelle auch nicht so anstrengend sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 27. Feb 2011, 20:23 
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Ein kleines Funkeln trat in Talrens Augen als er seine Augen einen Moment lang an dem Gesicht von Iryel hängen ließ. Hübsch...ist sie ja schon... Er konnte es irgendwie nciht wirklich lassen, sie immer mal wieder anzusehen. Ein Künstler würde ihre Züge bestimmt gerne auf einer Leinwand verewigen... ging es ihm durch den Kopf, bevor er diese törrichten Gedanken aus seinem Kopf verbandte.
Er mochte das Mädchen einfach, aus einem unerklärlichen Grund. Und er leistete ja einen guten Dienst, wenn er sie dazu überreden würde, sich ebenfalls der Heilkunst zuzuwenden. Es war nicht so sein Ding, sich mit irgendwelchen Novizen zu beschäftigen..bisher. Nun allerdings dachte er ja nun etwas anders. Das mit dem unterrichten... war ja mehr oder weniger in Arbeit. Ein kleiner..aber nur ein klitzekleiner Gedanke schoss in seinen Kopf.. was wenn... würde man ihm die Verantwortung geben... er Iryel seine Mentorenschaft anbieten würde?

Talren musste kurz lachen nachdem Iryel ihren Satz beendet hatte. Zwei dumme und der mehr oder weniger gleiche Gedanke..wobei er bei der Novizin nicht sagen konnte, dass er den Eindruck bekommen hatte dass sie in irgendeiner Hinsicht geistlich was eingeschränkt war.
"Entschuldige," sagte er und lächelte sie kurz an. "Ich musste nur grade an sowas in der Richtung denken, von dem du grade geredet hast, auch wenn das nicht wirklich zum lachen ist... wir Heiler haben wohl einen relativ merkwürdigen Humor.."
Er lächelte, als er sah, dass in die Augen des Mädchens ein kleines Funkel getreten war und er hoffte, dass es so etwas wie Stolz oder so sein konnte. Und er freute sich, als Iryel die Bitte nicht zurück wies, sondern sie annahm. "Ich freue mich, dass du das machst... aber ich versichere dir, dass ich wirklich hoffe, dass du richtig schön kritisierst. Ansonten hätte ich das Buch auch.. Lord Kaar? geben können.." er grinste.
"Ich glaube, dass hier..ist so die Hälfte oder so...wir sehen mal wieviel das ist, wenn das Buch endlich fertig geschrieben ist.." der Heiler lachte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 6. Mär 2011, 13:14 
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Ohne auch nur im mindesten an die Konsequenzen ihrer nächsten Worte zu denken, platze Iryel mit dem ersten Gedanken der ihr durch den Kopf schoss heraus als Talren den Namen des wohl am meisten verhassten Lehrers in den Kriegskünsten nannte.
"Ich schätze Lord Kaar wird dem wohl kaum die angemessene Würdigung entgegen bringen können. Er scheint nur für seine Kriegskunst zu leben, zumindest hat es diesen Anschein." Sie verschränkte die Arme vor der Brust und musterte ihr Gegenüber leicht misstrauisch: "Aber ich bin sicher, dass es hier viele Magier gibt, die vielleicht qualifizierter sind, sich Eure Arbeit anzusehen. Warum also habt Ihr mich dafür ausgewählt?", und während sie sich wieder entspannter hinstellte und leicht an ihrer Robe zupfte, fügte sie noch hinzu: "Versteht mich bitte nicht falsch. Für mich ist es eine Ehre, mir Eure Aufzeichnungen ansehen zu dürfen. Es zeigt mir, dass Ihr mir bis zu einem gewissen Grad vertraut. Ich hoffe nur, dass ich Euch nicht enttäuschen werden." Bei diesem letzten Satz glitt ein Lächeln über ihre Züge. Lord Talren sollte es auf gar keinen Fall falsch verstehen...

Zwinkernd antwortete die Novizin auf die nächsten Worte des Magiers: "Vielleicht werde ich sogar zu viel kritisieren, sodass Ihr Euch noch wünschen werdet, mich nicht dafür ausgewählt zu haben." Ein schelmischen Grinsen zog sich über Iryels Gesicht und sie hoffte das der Magier diesen Scherz nicht falsch verstehen würde.
Normalerweise würde Iryel mit einem Magier niemals in diesem Ton sprechen. Aber bei Lord Talren war es irgendwie anders. Das war es schon von Anfang an. Die junge Frau hatte bereits von dem Zeitpunkt ihrer ersten Begegnung an, damals im Pavillion, gemerkt, dass Lord Talren nicht so wie die meisten anderen Menschen war, mit denen sie zu tun hatte.
Seine ganze Art hatte die Novizin fasziniert und sie hatte sich schon einige Male abends auf ihrem Zimmer Gedanken über diesen jungen Mann gemacht. Sie musste sich eingestehen, das sie ihn manchmal auf eine Art und Weise betrachtete, die ihr nicht erlaubt war. Zumindest was die Sitten in der Gilde betraf. Aber es wurde immer schwerer sich dessen zu erwehren. Selbst jetzt in diesem Moment dachte sie in diese Richtung und hastig schob sie diesen Gedanken wieder beiseite...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 6. Mär 2011, 20:36 
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Talren lächelte kurz, er konnte nicht anders. "Deinen Worten entnehme ich, dass du den genannten Lord nicht wirklich leiden kannst...und ihn anscheinend auch noch im Unterricht hast.." Er schaffte es áuf sienen Gesicht einen tadelnden Ausdruck zu bringen, wachtete ihre entgegnung ab und fügte dann hinzu: "Allerdings ging es mir nie anders. Lord Kaar...war auch einer meiner Gründe, mich vollends für die Heilkunst zu entscheiden. Ich hab damals immer noch zwischen der Kriegskunst und der Heilkunst geschwankt, bis ich ihn dann hatte. Aber ich möchte dem guten Mann auch keine Schuld zuschieben, er hat einem einfach..naja, die negativen Dinge an der Kriegkunst gezeigt. Heilen..ist was, was man immer machen, und immer brauchen kann. Die Kriegskunst..naja.." er schwieg.
"Ja, das dachte ich mir dann auch, " sagte er und lächelte nocheinmal als sie ihn mistrauisch musterte und ihre Arme vor der Brust verschränkte. "Nun, ich dachte, wenn das Buch vor allem für Novizen sein sollte, dann sollte ein Novize auch ersteinmal schauen, ob das alles gut erklärt und erzählt ist. Weil, aus eigener Erfahrung, Bücher die nicht gut geschrieben sind, werden auch nicht gerne gelesen.
Der Heiler lächelte. "Ja, da hast du recht. Ich hoffe auch, dass du dich meines Vertrauens als würdig erweist." Das Lächeln auf ihren Zügen war...bezaubernd, irgendwie.

Talren erstickte sein Lachen in einem kleinen Hustenanfall. "Jaja, das befürchte ich auch," sagte er und seine Stimme war bei diesen Worten schon weitaus wärmer als bei den Vergangenen. Es machte ihm Spaß mit dem Mädchen zu reden, den sie war wirklich anders. Aber.. merkwürdig war, dass er sie nichtmal wirklich wie eine, vielleicht zukünftige, Schülerin betrachtete, sondern eher..naja, fast wie eine gleichgesinnte. Auch wenn er ja Sheedan nun hatte...sie war eine Frau. Und bezauberte ihn, irgendwie..- doch Talren verbot sich den weiteren Gedankengang. Es war nicht richtig, so von eine Novizin zu denken. "Wie alt warst du nocheinmal..?" fragte er leise, und lächelte sie flüchtig an. Es war nicht recht, so von IHR zu denken. Sicherlich wartete Sheedan schon bald wieder auf ihn...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011, 15:09 
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Leicht verunsichert verfolgte Iryel das zunehmend veränderte Auftreten Lord Talrens. Sein Verhalten hilft mir nicht wirklich, diese törichten Gedanken zu vergessen schoss es ihr durch den Kopf. Das schlimmsten aber war, dass sie wohl allein mit ihren Gefühlen da stand. Iryel konnte sich nicht vorstellen, dass ein Magier und vorallem nicht Lord Talren, für sie das selbe fühlen konnte. Talren war jung und gutaussehend, sicherlich würden ihm die Frauen der Häuser zu Füßen liegen. Sie hatte mit ihren zarten 18 Jahren da wohl kaum eine Chance. Nein! Sie würde am Ende nur mit einer weiteren schlechten Erfahrung dastehen und sich vielleicht noch selbst, für ihren jugendlichen Leichtsinn hassen.
Aber was sollte sie jetzt, in diesem Augenblick, tun? Wenn sie versuchen würde das Gespräch an diesem Punkt abzuwürgen und mehr oder weniger davon zu laufen, dann würde das erstens keinen guten Eindruck hinterlassen und zweitens würde sie sich dann nicht mehr selbst in die Augen schauen können.
Sie war kein Feigling aber diese Situation war neu für Iryel und sie wusste nicht so recht, wie sie darauf reagieren oder wie sie sich verhalten sollte. Der Novizin war auch nicht viel dran gelegen, dass der Magier möglicherweise noch die eine oder andere Vermutung anstellte, die dann am Ende vielleicht noch in die richtige Richtung gehen würden. Wie würde sie dann erst da stehen?

Iryel zwang sich den Magier mit einem gelassenen Ausdruck zu mustern und sie antwortete schließlich wahrheitsgemäß auf seine Frage: "Ich bin 18 Jahre alt Mylord. Darf ich fragen, warum Ihr das wissen wollt? Hat das irgendwelche Auswirkungen auf unsere Zusammenarbeit Euer Buch betreffend?" Genau genommen interessierte Iryel die Antwort auf diese Frage nicht besonders, jedoch versuchte sie verzweifelt ihre Gedanken zu sortieren und möglichst weit von abnormalen Fantasien Abstand zu nehmen. Sie wollte keinen Fehler machen und sie wusste früher oder später würde genau das passieren, wenn sie sich nicht beruhigte.
Sie war sich sicher, wenn sie ihre Gefühle nicht unter Kontrolle bekam, dann würde sie gehen müssen und vielleicht würde sie doch noch Talrens Angebot das Buch betreffend ablehnen, nur um nicht in seiner Nähe sein zu müssen. Auch wenn ihr das furchtbar weh tun würde...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 22:14 
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Er lächelte. Sie war eine Wohltat für das Auge. Sicherlich gab es einige ganz gut aussehenden Frauen hier, ganz ohne Zweifel, doch Iryel hatte etwas an sich, dass ihn irgendwie fesselte. Es war wirklich falsch, so über sie zu denken, wenn Dan das rausbekommen würde wäre er sicherlich mehr als nur etwas verletzt. Aber dennoch, war Iryel faszinierend und irgendwie...mit Worten kaum zu beschreiben.
Auch wenn sie jetzt eher sprachlos war, woran das lag wusste Talren allerdings nicht. "Also, würdest du mir die Ehre erweisen und mein Buch durcharbeiten", fragte er und bot ihr den fertig geschriebenen Teil an während er sie gewinnend anlächelte.
Schweigen. Es war wirklich doof. Vorhin hatten sie beide sich noch so gut unterhalten, hatten mühelos Gesprächsstoff gefunden. Und jetzt...herrschte dieses merkwürdige, verlegene Schweigen in denen keiner von beiden es auf die Reihe bekam, etwas sinnvolles zu sagen.
"Tut mir leid, ich bin nicht wirklich gut im unterhalten.." sagte Talren und fügte mit einem Lächeln hinzu: "Ich war wohl etwas zu lange in der Wildnis.." und lachte.

Als Iryel sagte, dass sie..erst...18 Jahre alt war, da erschrak Talren. Man konnte es ihm zwar nicht ansehen, aber sie war wirklich jung! Kurz überlegte der Heiler, dann antwortete er: "Nein, ich hätte dich allerdings von deinem Verhalten her älter geschätzt...die meisten Novizen nicht nicht so..aufgeklärt und so, ganz anders als du." Er lächelte.
Nun, seine Gedanken Iryel bezüglich waren wirklich mehr als verboten, doch er konnte es nicht lassen sich vorzustellen, wie sich ihre Haut wohl unter seinen Händen anfühlen würde...Weich, zart, ganz anders als der muskolöse Körper von Sheedan. Er stellte sich vor, wie er ihr Gesicht zwischen seine Hände nahm...
"Entschuldige, hast du etwas gesagt?", fragte er und riss sich aus seinen Gedanken. verboten! Verboten! Nicht gut!!! schrie es in seinen Gedanken, als er einen kleinen Schritt vortrat und ihr mit dem Fingerknöchel sanft über die Wange strichl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor dem Heilerquartier
BeitragVerfasst: 17. Mär 2011, 00:41 
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Während Talren so sprach hörte Iryel ihm wirklich interessiert zu. Innerlich hatte sie sich auch schon eine Antwort zurecht gelegt um auf seine Aussagen reagieren zu können. Sie hatte genau gewusst was sie sagen wollte, hatte sich wie immer jedes Wort zurecht gelegt. Ihr war es sogar gelungen sich in den letzten Minuten einigermaßen zu sammeln.
Dieses ganze Maß an Konzentration, ihre ganze Selbstbeherrschung wurden binnen eines einzigen Augenblicks zu nichte gemacht. Plötzlich war alles andere vergessen. Es gab kein Buch mehr, das korrigiert werden sollte, kein Studium, kein Klatsch oder Tratsch. Es gab nur noch sie beide. Nur noch Talren und Iryel. Alles andere war für einen kurzen Moment vollkommen egal, eben nebensächlich.
Talrens letzte Frage hörte Iryel nur nebenbei und im selben Moment in dem er sie gestellt hatte, hatte die Novizin deren Inhalt auch schon wieder vergessen. Sie war vollkommen auf das rein körperliche Tun ihres Gegenübers konzentriert. Was tat er da? Schon alleine dieser kleine aber trotzdem bedeutungsmäßig sehr große Schritt auf sie zu verwirrten sie absolut.

Iryel gelang es nicht sich zu bewegen. Es war ihr nicht möglich zurück zuweichen oder die ganze Sache zu unterbrechen. Wenn schon alleine dieser eine Schritt auf sie zu gereicht hatten um sie vollends zu verwirren, so war das was Talren als nächstes Tat weit von dem entfernt was Iryel jemals zu hoffen gewagt hatte. Unendlich lange verweilten Talrens feingliedrige Finger auf ihrer Wange und Iryel konnte sich nicht rühren.
Endlich, als es ihr nach einer Ewigkeit gelang wieder Kontrolle über ihren Körper zu bekommen wich sie zurück. Gradezu fluchtartig machte sie einen Schritt rückwärts, doch dieser Schritt fiel bei weitem nicht so groß aus wie sie es geplant hatte. Irgendetwas hielt sie in unmittelbarer Nähe des Magiers, etwas unsichtbares, etwas das viel stärker war sie selbst.

"M-Mylord..." war alles was sie heraus bekam und bei diesen Worten wäre ihr fast das Manuskript, dass Talren ihr vor wenigen Minuten gegeben hatte aus den Händen gefallen. Ohne es zu wollen machte sie wieder einen winzigen Schritt auf den Magier zu. Oder vielleicht wollte sie ja doch? Auf einmal erschienen Iryel ihre gesamten Gedanken, ihre unangebrachten Gedanken Talren gegenüber so real so greifbar und so richtig. Sie wusste was sie da eben tat war falsch und jeder würde sie verurteilen aber eben grade war ihr, der so vernünftigen Novizin, das vollkommen egal.
Sie standen sich beide so dicht gegenüber das die junge Frau den Atem des Magiers hören konnte und sie genoss es, sehr sogar. Sie blickte ihm tief in die Augen und hoffte innerlich das sie damit grade keinen Fehler gemacht hatte.

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