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 Betreff des Beitrags: Die Quelle
BeitragVerfasst: 17. Jul 2010, 15:18 
Botenjunge
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Registriert: 12.2009
Beiträge: 220
Geschlecht: nicht angegeben
Die Quelle



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Tief verborgen im Wald, nahe der verfallenen äußeren Stadtmauer, befindet sich an einem Hang die Quelle. Aus massiven Felswänden entspringt ein kleiner, stätig leise vor sich hin plätschernder Wasserfall, dessen Wasser einen kleinen Teich bildet, bevor das Wasser über weitere Felsen seinen Weg hinunter zur Gilde bestreitet.

Dicht gewachsene, hohe Bäume säumen die Quellen, deren dichtes Blätterwerk, kaum Sonnenstrahlen hindurch lassen. Wenn sich doch welche durch die dicken Baumkronen verirren und auf den kleinen Teich aus klarem Quellwasser treffen, so lassen sie das Wasser in einem unbeschreiblichen Farbenspiel glitzern. Man könnte meinen das die ebene Wasserfläche aus tausenden und abertausende kleiner Kristallen bestünde.

Der Weg zur Quelle ist beschwerlich. Zum einen durch den fortwährenden Anstieg des Hanges, der alten knöcherigen Wurzeln, die den Erboden gesprengt haben und durch die umgestürzten Bäume. Jeder einmal dort war, würde den Weg jedoch jederzeit wieder auf sich nehmen, um diesen stillen und besinnlichen Ort zu besuchen.

Die Quelle ist nicht selten Ziel verliebter Pärchen die ihre Zweisamkeit in der Ruhe und Abgeschiedenheit, von ab des hektischen Treibens in der Gilde verbringen wollen.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Quelle
BeitragVerfasst: 8. Okt 2010, 23:33 
Reisender
Reisender Benutzeravatar

06. Tag des 10. Monats 714
Nachmittag

--> Zimmer 105 Vascen
Vascen und Lorinne gingen, eng aneinander geschmiegt, nur getrennt wenn der Weg vor ihnen es nicht anders zuließ, durch den Wald der Gilde. Immer weiter drangen sie in den dichten Wald, vor Regen, Kälte und Wind durch Vascens Schild geschützt. Anfangs waren sie recht ruhig nebeneinander her gelaufen und es dauerte ein kleinen Moment, bis Vascen sie so ansah, dass er um sich herum alles vergaß.
„Du weißt, dass du mir vertrauen kannst und mir alles anvertrauen darfst?“ fragte er mit gedämpfter Stimme. Dies war ein Gedanke, den er den gesamten Weg über nicht aus dem Kopf bekommen hatte. Aber sie hatte vielleicht auch einen guten Grund ihm etwas nicht zu sagen. „Ich möchte dich natürlich nicht dazu drängen und wenn du nicht darüber reden möchtest sag es mir dann werde ich dieses Thema nie wieder ansprechen.“
In dem Moment, in dem er seinen Satz beendet hatte, er besah immer noch nur Lorinne, umschlang seinen Fuß eine Wurzel und Vascen bekam dies erst mit, als er sich dem Länge nach über den Waldboden legte und sich dabei die Ärmel seiner Robe dicken Ästen und scharfen Steinen aufriss. Laut fluchend registrierte er den stechenden und brennenden Schmerz, den Erdreich und Steine in den Wunden, die er durch diesen Sturz erlitten hatte, verursachten.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Die Quelle
BeitragVerfasst: 8. Okt 2010, 23:54 
Reisender
Reisender Benutzeravatar

Lorinne fragte nicht weiter nach, wohin sie gingen. Sie vertraute Vascen und sie würde mti ihm überall hin gehen. Im Wald war es finster, aber der Regen drang nicht so dicht durch das Blätterdach und das dichte Unterholz simulierte ein Gefühl von Wärme. Langsam aber sicher entspannte Lorinne sich und genoss den Spaziergang mit Vascen. Es bedarf keiner Worte in diesem Moment und Lorinne war froh darüber, dass Vascen dies auch so zu sehen schien. Bald wurde Lorinne klar, wohin sich ihr Weg schlug. Sie gingen eindeutig in Richtung der Quelle, ein Ort, der sich vermutlich immerschon großer Beliebtheit erfreut hatte, da er durch seine natürliche, romantische Schlichtheit bestach.

Vascens Stimme brach die Stille fast schon brutal, obwohl er nicht laut sprach. Beschämt sah Lorinne zu Boden. Natürlich vertraute sie ihm und sie wusste auch, dass sie ihm alles sagen konnte, sie wusste nur nicht wie. Traurig sah sie auf. Sie fühlte sich wieder wie in ihre ersten Jahr als Novizen, als sie unsterblich in Vascen verliebt war und zu schüchtern um nur ein Wort zu ihm zu sagen.
Gerade wollte Lorinne etwas erwidern. Wollte versuchen zu erklären, was in ihr vorging, als Vascen mit einem Ruck an ihrem Arm zerrte und zu Boden stürzte. Lorinne konnte sich gerade noch auf den Beinen halten. Wie konnte dennd as geschehen? An einem anderen Tag zu einer anderen Zeit wär sie vermutlich in herzlichstes Lachen ausgebrochen, wenn Vascen so einfach mir nichts dir nichts über seine eigenen Beine fiel. Doch dieser Moment war ohnehin schon heikel und als Lorinne auch noch das Blut sah, das aus Vascens Arm troff, stieß sie einen leisen Schrei des Schrecks aus und kniete neben Vascen hin.

"Zeig mal her," forderte sie ihn auf. Die Wunde war von Erde und Laub verdreckt und schien recht tief zu sein. Vorsichtig zupfte sie mit den Fingern den gröbsten Dreck weg und krempelte Vascens Robenärmel hoch. "Meinst du es ist etwas gebrochen?" fragte sie udn machte sich dafür bereit Vascens Arm mti Magie zu untersuchen. Sie hatte diese Prozedur schon tausendemale vollzogen, dennoch war sie in diesem Moment nervös. Vorsichtig streckte sie ihre Magie aus und begann die Wunde von innen her zu reinigen. Es war entscheidend, dass man bei der Reinigung systematisch vorging, denn sonst konnte es leicht passieren, dass man etwas übersah, die Wunde schloss und sich danach eine Entzündung entwickelte.
"Tut es sehe weh?" fragte sie Vascen und hielt nach wie vor sanft seinen Arm fest.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Die Quelle
BeitragVerfasst: 10. Okt 2010, 19:29 
Reisender
Reisender Benutzeravatar

Der Sturz war wohl die Bestrafung für sein unglaubliches Einfühlungsvermögen. Das war somit das erste, was ihm durch den Kopf ging, als er wieder einen klaren Kopf bekam. Umso stärker war sein schlechtes Gewissen, als sie sich direkt um ihn Kümmerte. Sie war einfach besser in so etwas auch wenn er diese Wunde auch geheilt bekommen hätte war sie einfach sicherer in solchen Situationen. Das hatte er zumindest im Gefühl.
Er sandte über ihre Frage nach und erkundete im Geiste seinen Körper. Er entdeckte, dass seine Magie, die seinen Körper half zu regenerieren untergraben wurde von der ihren. Doch abgesehen von den Wunden konnte er sonst nichts entdecken. „Gebrochen scheint nichts zu sein.“ sagte er schließlich und hob seinen Blick um sie zu beobachten. „Es tut mir leid.“, brachte er zwischendurch heraus in einer Pause, in der der Schmerz soweit erträglich war, dass er sich nicht zusammenreißen musste um sich ein schmerzhaftes zischen zu verkneifen, „Das hätte ich nicht sagen sollen.“ Sie zu beobachten beruhigte ihn in dieser Situation. Die in diesem Fall die unbeschreibliche Nähe zu ihr würde er am lieben nie wieder aufgeben doch sie hatte ihn schon fast zu Ende geheilt.


  
 
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